Die Beleuchtung im Bad braucht ein Update

Nachdem der Garten sich langsam der Fertigstellung nähert, müssen wir mal ein paar Dinge im Haus angehen, die bisher immer liegen geblieben sind. Wie zum Beispiel die Beleuchtung im Badezimmer. Wir haben uns um die Beleuchtung bei der Planung nicht wirklich große Gedanken gemacht und sind jetzt an dem Punkt, wo uns das an manchen Stellen wirklich auffällt. Nicht nur im Badezimmer, sondern auch in der Küche passt uns die Lichtsituation nicht ganz.

Im Badezimmer haben wir einen Deckenauslass für eine Lampe und zwei in der Wand über dem Waschbecken. Da wir über den beiden Waschbecken einen großen Spiegel mit zwei seitlichen Leuchtstoffröhren aufgehängt haben ist dort nicht mehr viel Platz für eine weitere Beleuchtung. An der Decke haben wir eine LED-Deckenlampe, die aber manchmal einfach zu dunkel ist. Vor allem in der Dusche, die von 3 Seiten von der Mauer umgeben ist, ist es relativ dunkel.

Da wir im Obergeschoss eine Decke aus Rigipsplatten haben, könnten wir die Decke mit Einbauspots ausstatten. Das geht auch im Nachhinein noch mit relativ wenig Aufwand. Man benötigt nur die Löcher für die Spots und könnte die Verkabelung in der Decke unter den Dämmung verlegen. Das ist mit ein bisschen Fummelarbeit aber sicher gut machbar und im Notfall könnte man auch vom Speicher aus von oben an die Stellen kommen. Bei uns müsste man nur aufpassen, dass man die Dampfsperrenfolie dabei nicht beschädigt, oder zumindest wieder abdichtet.

Der Vorteil von den Bad Einbaustrahlern ist, dass man damit nahezu unbegrenzte Möglichkeiten hätte. Entweder man setzte viele kleine Spots, die es in dimmbaren Varianten und zusätzliche noch kippbar oder fest nach unten ausgerichtet, gibt. Oder aber man nimmt etwas größere LED Panels, die mit einem Durchmesser von 10 cm schon eine ordentliche Größe haben.

Bei den Strahlern sollte man auf alle Fälle auf die Schutzart achten. Die sollte mindesten IP44 für die Deckenstrahler haben, die nicht in der Nähe der Dusche oder der Badewanne sind. Für Strahler über der Dusche sollte man mindestens IP65 nehmen. Die höchste Schutzart IP67 ist nur nötig wenn man die Einbaustrahler direkt in der Dusche an der Wand anbringen möchte. Für uns kommt das aber nicht in Frage, da wir an die Wände jetzt im Nachhinein nicht mehr rangehen werden. Die Definition der verschiedenen Schutzarten kann man hier nochmal genau nachlesen.

Es gibt mittlerweile auch schon LED-Einbaustrahler, die ohne weiteren Trafo auskommen. Das wäre aus meiner Sicht wohl das beste, da man ein Bauteil weniger hat. Aber da werden wir uns noch von einem befreundeten Elektriker beraten und helfen lassen. Sobald unsere Einbaustrahler drin sind, werden wir hier nochmal ein paar Fotos posten.

Merken

Merken

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *